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Petersberger Gespräch |
Zusammenfassung des 3. Petersberger Gesprächs am 20.11.2009
Die Veranstaltungsteilnehmer stimmten überein in der Bewertung der PET/CT als diagnostisch bedeutsame Methode. Ebenfalls war Konsens zu erzielen im Hinblick auf ein Umdenken der Bewertung der PET-Diagnostik. Diese sollte sinnvollerweise nicht im Vergleich mit der CT bzw. MRT erfolgen. Es müsse vielmehr der Informationsgewinn durch die kombinierte anatomisch-funktionelle Bildgebung im Vergleich mit der rein anatomisch basierten Bildgebung beurteilt werden.
Für die Einführung in den Versorgungsalltag müssen folgende Punkte bedacht werden:
- Um die Bewertung durch den G-BA/das IQWiG flankierend zu unterstützen, erscheint die Durchführung einer Versorgungsstudie sinnvoll und wünschenswert.
- Ziel der Versorgungsstudie soll die Gewinnung belastbarer Daten unter Alltagsbedingungen bei gleichzeitigem Beitrag zur Patientenversorgung sein.
- Schwerpunkte hierbei sollen die Herausarbeitung des zusätzlichen Gewinns der funktionsbasierten PET-Daten (Metabolismus, Zellstoffwechsel etc.) über die morphologisch beurteilbaren Veränderungen (CT, MR etc.) hinaus sowie die Einschätzung des Therapieansprechens auf Strahlen- und Chemotherapie sein.
- Die Finanzierung soll für die Untersuchungen selbst durch die beteiligten Krankenkassen und für das Overhead der Studie durch die Industrie erfolgen. Weitere Krankenkassen sollten gewonnen werden.
- Für seltene Erkrankungen („orphan drug diseases“), für die es niemals weder eine Versorgungsstudie noch eine evidenzbasierte Studie mit belastbaren Daten geben kann, müssen im Interesse der tragischen Einzelschicksale rasch sektorübergreifende Sonderlösungen gefunden werden (hier diskutiert am Beispiel des kongenitalen Hyperinsulinismus).
- Als Folgetermin wurde ein Treffen in ca. vier Wochen in Berlin vereinbart.
Das vollständige Protokoll lesen Sie hier ...
Der in Punkt 6 anvisierte Folgetermin wurde am 21.12.2009 in Berlin unter großer Beteiligung der Krankenkassen und gesundheitspolitischer Entscheidungsträger wahrgenommen.
Das Protokoll zu dem Nachfolgetreffen lesen Sie hier ...
Archiv:
Protokoll der ersten beiden Petersberger Gespräche am 29.01.2006 und 07.09.2007
1. Petersberger Gespräch 2. Petersberger Gespräch
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